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Berichte

Weltsozialforum mahnt in Tunesien zur Einhaltung von Menschenrechten

Nach dem Anschlag auf ein Museum in Tunis am 18. März setzte das Weltsozialforum am Samstag in Tunesien ein Zeichen für Menschenrechte. Indes erlag eine Französin, die sich im Museum aufhielt, ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Teilnehmer des 12. Weltsozialforums riefen zu Solidarität und Zusammenhalt auf.

© EPA Teilnehmer des 12. Weltsozialforums riefen zu Solidarität und Zusammenhalt auf.

(von IS, Tiroler Tageszeitung)

Tunis – Knapp zwei Wochen nach einem blutigen Terroranschlag in Tunesien hat das 12. Weltsozialforum (WSF) am Samstag ein Zeichen für Menschenrechte gesetzt. Unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich“ kamen Zehntausende Globalisierungsgegner in der tunesischen Hauptstadt Tunis zusammen.

Sie hätten verdeutlicht, „dass sich globale Handelsbeziehungen, Migrationspolitik und Klimagerechtigkeit an demokratischen Prinzipien und der Einhaltung der Menschenrechte ausrichten müssen“, sagte Francisco Mari von der Hilfsorganisation Brot für die Welt.

Extremisten hatten vor knapp zwei Wochen bei einem Angriff auf das Museum in Tunis 21 Menschen getötet, darunter vor allem Urlauber. Die Terrormiliz Islamischer Staat bekannte sich zu der Tat.

Weiteres Opfer aus Frankreich verstorben

Nach dem Anschlag auf das tunesische Nationalmuseum in Tunis am 18. März gibt es ein weiteres französisches Todesopfer. Der französische Präsident Francois Hollande teilte am Samstag in einer Erklärung mit, die Französin sei ihren schweren Verletzungen erlegen.

Hollande fügte hinzu, er werde der insgesamt vier bei dem „abscheulichen Angriff“ getöteten Franzosen und der anderen Opfer durch seine Teilnahme am „großen Antiterrormarsch“ am Sonntag in Tunis gedenken.

Zu dem Marsch werden Zehntausende Menschen erwartet, darunter auch der tunesische Staatschef Beji Caid Essebsi. Die Demonstration soll bis zum Bardo-Nationalmuseum führen, in dem islamistische Attentäter insgesamt 21 Touristen und einen Polizisten töteten, bevor sie von Sicherheitskräften erschossen wurden. Zu der Tat bekannte sich die Jihadistengruppe „Islamischer Staat“. (APA/dpa/AFP)

 

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