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Weltsozialforum 2006

Das sechste Weltsozialforum (WSF) fand Anfang 2006 statt. Es gab drei Verantaltungsorte: Caracas in Venezuela / (Latein)Amerika,  Bamako in Mali / Afrika und Karachi in Pakistan / Asien. 

Zuletzt fand das WSF im Januar 2005 - zum vierten Male - in Porto Alegre mit über 155 000 TeilnehmerInnen aus aller Welt statt. Allein aus Deutschland beteiligten sich ca. 50 Organisationen, ca. die Hälfte davon mit eigenen Veranstaltungen.

Die Dreiteilung dieses Weltsozialforum bot die Chance des Exports des Spirit der Sozialforumsbewegung in Regionen, aus denen bisher nur sehr wenige Menschen an früheren WSF teilnehmen konnten. Dies gilt vor allem für Mali, da in Afrika bisher noch kein WSF stattfand. Mali ist auch der Test, ob das für 2007 angedachte siebte WSF, welches dann nur in Afrika stattfinden soll, tatsächlich dort veranstaltet werden kann. Völlig offen ist dagegen welches Echo die drei vergleichsweise kleinen WSF in der Weltöfentlichkeit haben werden.

Zeitgleich zum Forum in Caracas gab es am gleichen Ort ein alternatives (latein)amerikanisches Forum. Die OrganisatorInnen haben es ins Leben gerufen, weil sie bezweifeln, dass der Anspruch des WSF ein "pluralistisches unabhängiges, offenes und selbstverwaltetes" Treffen zu sein in die Praxis umgesetzt werden wird. Dies hätten die nationalen Sozialforen, die diversen Festivals der Solidarität mit Venezuela und das Weltfestival der Jugend und Studierenden in Caracas gezeigt. Deshalb sei das Ziel einen Raum jenseits von wahlkämperischen Intentionen zu schaffen, der eine "Antwort auf Autoritarismus, Imperialismus, Kapitalismus, wirtschaftliche Globalisierung, bürokratischen Klientelismus, Militarismus, Machismus, Ausplünderung der Umwelt, Exklusion und Diskriminierung" sei, "die uns in unserem alltäglichen Leben unterdrücken".