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Weltsozialforum 2026: Afrika vereint die Welt angesichts der aktuellen Herausforderungen

von Yacouba Nabalma auf Facebook

Das 2001 in Porto Alegre, Brasilien, gegründete Weltsozialforum feierte dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen mit der 17. Ausgabe in Cotonou, Benin.

Mehr als 100 Länder aus der ganzen Welt kamen in der beninischen Hauptstadt zusammen, um sich den großen Herausforderungen unserer Zeit zu stellen: soziale Gerechtigkeit und Klima, Menschenrechte, Nahrungsmittelsicherheit, Verteidigung der Gebiete, Zugang zu Land und Wasser, Bauernsamen, Frieden und Solidarität unter Völkern.

👉Afrika und CGLET-AO haben sich zu diesem Bildungsthema geäußert.

Die Globale Konvergenz der Kämpfe für Erde, Wasser und Samen: Das Forum „Land und Wasser Westafrika“ (CGLTE-AO) spielte bei dieser Ausgabe eine wichtige Rolle, indem es Akteure aus verschiedenen Regionen des Kontinents und der Welt begrüßte und mobilisierte. 

👉Eine Karawane, die durch das Westafrika reist.

Seit dem 19. Juli 2026, im Vorfeld des Forums, ist eine große Karawane, die sogenannte „Westafrikanische Land- und Wasserkarawane“, auf den Straßen Westafrikas in Richtung Cotonou unterwegs. Durch den gleichzeitigen Start in verschiedenen westafrikanischen Ländern, unter Beteiligung Mauretaniens, ermöglichte diese Initiative den direkten Austausch mit der lokalen Bevölkerung.

👉Die Karawane nach Burkina Faso

Nach ihrer Ankunft in Burkina Faso am 26. Juli legte die Karawane mehrere Zwischenstopps in Bobo-Dioulasso, Ouagadougou, Tenkodogo und Garango ein, bevor sie ihre Reise am 29. Juli nach Lomé fortsetzte. Diese verschiedenen Etappen dienten der Präsentation des CGLTE-AO, der Sensibilisierung der Öffentlichkeit und der Interessenvertretung gegenüber Behörden und Bevölkerung hinsichtlich des Rechts auf Zugang zu Land, Wasser und Saatgut für Kleinbauern, insbesondere für Gemeinschaften und Menschen in prekären Lebenslagen.

🇹🇬 Ein bedeutendes Ereignis in Togo

In Lomé kamen Experten, zivilgesellschaftliche Organisationen und die lokale Bevölkerung in mehreren Podiumsdiskussionen zu zentralen Themen zusammen: Menschenrechte, Jugendbeteiligung, Gleichstellung der Geschlechter, Agrar- und Weidewirtschaft, Ernährungssouveränität und Klimagerechtigkeit.

Einer der bewegendsten Momente dieser togoischen Etappe war der Besuch des Sklavereimuseums in Agbodrafo. Dieser wichtige Gedenkort ermöglichte es den Teilnehmern der Karawane, die schmerzhafte Geschichte des Sklavenhandels zu verarbeiten, aber auch den Widerstand, die Würde und die Widerstandsfähigkeit der afrikanischen Völker angesichts der Unterdrückung zu würdigen.

🇧🇯 Cap sur Cor Tonoou!

Nach mehrtägiger Reise durch Westafrika erreichte die CGLTE-AO am 6. August 2026 schließlich die Hauptstadt Benins mit über 600 Teilnehmern, die entschlossen waren, bei diesem wichtigen globalen Ereignis Spuren zu hinterlassen.

In Cotonou trafen sich die Karawanenteilnehmer auch mit denen aus Zentralafrika und verliehen dieser Mobilisierung mit einem gemeinsamen Ziel eine noch kontinentalere Dimension: Die Kräfte zur Verteidigung von Erde, Wasser, bäuerlichen Samen und Gemeinschaftsrechten vereinen.

👉Das Weltsozialforum wurde offiziell am 6. August 2026 eröffnet.

Am 6. August wurde das Weltsozialforum an der Universität Abomey-Calavi offiziell eröffnet und damit die Arbeit für seine 17. Ausgabe aufgenommen. 

Mehrere Tage lang nahmen Teilnehmende aus verschiedenen Kontinenten an Podiumsdiskussionen, Workshops, Konferenzen, Dialogrunden und Mobilisierungsaktionen teil, die sich mit den vielfältigen Herausforderungen unserer Gesellschaften auseinandersetzten.

👉Kämpfe, die sich vereinen

In den verschiedenen Formaten des Forums tauschten sich bäuerliche Organisationen, soziale Bewegungen, Frauen, Jugendliche, Menschenrechtsverteidiger und Akteure der Zivilgesellschaft und sozialer Bewegungen über ihre Erfahrungen, ihren Widerstand und ihre Vorschläge für alternative Lösungen aus.

Land, Wasser, Saatgut für Bäuerinnen und Bäuer, Klimagerechtigkeit, Menschenrechte, Jugendbeteiligung, Ernährungssouveränität und territoriale Verteidigung waren zentrale Themen der Diskussionen. 

✍Das Weltsozialforum 2026 in Cotonou geht zu Ende

Nach mehreren Tagen der Mobilisierung, Treffen, Debatten und des Erfahrungsaustauschs endete das Weltsozialforum 2026 in Cotonou am 8. August. 

Diese 17. Ausgabe hat Kämpfe zusammengeführt, die Solidarität gestärkt und denjenigen eine Stimme aus dem Herzen Afrikas gegeben, die sich für eine gerechtere, geeintere Welt einsetzen, die die Menschen und den Planeten mehr respektiert.

Von Nordafrika bis nach Süda­frika, von Westen bis Osten des Kontinents, von den Hawaii-Inseln bis nach Indien, von Palästina bis in alle Ecken der Welt, hat Cotonou Völker, Kämpfe und Hoffnungen um eine gemeinsame Überzeugung versammelt: zusammen eine gerechtere, solidarischere und respektvollere Welt für die Völker und den Planeten aufzubauen.

 

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